Götterbaum
Ailanthus altissima
Einfach · AnfängerfreundlichÜber Götterbaum
Der Götterbaum ist ein schnell wachsender chinesischer Laubbaum, der in den 1700er Jahren in US-Städte eingeführt wurde und heute einer der schädlichsten invasiven Bäume Nordamerikas ist. Mit einem jährlichen Wachstum von 0,9 bis 1,8 m erreicht er Höhen von 18 bis 24 m, hat gefiederte Blätter und Büschel gelbgrüner Blüten. Er setzt allelopathische Toxine frei, die einheimische Pflanzen unterdrücken, und treibt aggressiv aus Wurzelfragmenten aus. Er wird in fast jedem US-Bundesstaat als invasiv gelistet und ist der bevorzugte Wirt der invasiven Gefleckten Laternenfliege.
- raschwachsend
So pflegst du Götterbaum
Gießen
- Frühlingalle 14 Tage
- Sommeralle 10 Tage
- Herbstalle 14 Tage
- Winteralle 30 Tage
Erde · Gut dränierend
- DeckschichtPinienrindenmulch10%
- HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
- DrainageBlähton / Kies20%
Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.
DÜNGER
Diese Pflanze braucht kaum Dünger.
Auf einen Blick
- HeimischOstasien
- Höhe50–80 ft (15.2–24.4 m)
- Breite30–50 ft (9.1–15.2 m)
- Blütenfarbegelb, grün
- Laubfarbegrün
- Fruchtfarbebraun
- Bodengut durchlässig, lehmig
- StandorteGarten
Duft
STARKER DUFT
Männliche Blüten riechen ranzig und unangenehm.
Giftigkeit
Menschen Gering · Haustiere Gering
Ailanthon und Quassinoide
Slight
- Blatt
- Saft
- Kontaktweg
EXPOSITION Berühren von Blättern und Saft.
WIRKUNG Kontaktdermatitis und Myokarditis bei hohen Expositionen.
HINWEIS Saft kann Haut reizen; allelopathisch für viele Pflanzen.
Slight
- Blatt
- Rinde
- Eingabe
EXPOSITION Fressen von Blättern und Rinde.
WIRKUNG Magen-Darm-Beschwerden.
HINWEIS Saft kann Haut reizen; allelopathisch für viele Pflanzen.
Slight
- Blatt
- Rinde
- Eingabe
EXPOSITION Fressen von Blättern und Rinde.
WIRKUNG Magen-Darm-Beschwerden.
HINWEIS Saft kann Haut reizen; allelopathisch für viele Pflanzen.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Ostasien
Geschichte

Der Götterbaum ist ein in Zentral- und Nordchina sowie Taiwan heimischer Laubbaum. Der französische Jesuitenmissionar Pierre d'Incarville schickte 1751 Samen nach Paris, und das Netzwerk des englischen Botanikers Mark Catesby verteilte sie weiter; der Baum erreichte Amerika 1784 über den Philadelphiaer Gärtner William Hamilton. Sein schnelles Wachstum, seine Stadttoleranz und das auffällige gefiederte Laub machten ihn in viktorianischen Städten äußerst beliebt, aber seine unkrautartigen Eigenschaften, die übelriechenden männlichen Blüten und aggressive Wurzelausläufer kehrten seinen Ruf bald um.
Betty Smiths Roman „A Tree Grows in Brooklyn“ von 1943 verewigte seine urbane Widerstandsfähigkeit. Der Baum ist heute in ganz Europa und Nordamerika als invasiv gelistet und setzt aus Wurzeln und Rinde das allelopathische Ailanthon frei, das Konkurrenzarten hemmt.
Er ist auch der primäre Wirt der invasiven Gefleckten Laterne. Der in China heimische Götterbaum wurde 1784 von einem Pflanzenliebhaber aus Pennsylvania in amerikanische Gärten eingeführt und verbreitete sich durch chinesische Einwanderer während des Goldrauschs. Heute ist er in fast jedem US-Bundesstaat als invasiv gelistet und der primäre Wirt der Gefleckten Laterne (erstmals 2014 in Pennsylvania gefunden), was seinen bereits schweren ökologischen und wirtschaftlichen Schaden noch verstärkt.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Der Götterbaum trägt eine fehlbenannte Bedrohung: getauft auf sein Himmelstreben, ist er zu einem ökologischen Albtraum in weiten Teilen Nordamerikas geworden. Sein Holz ist brüchig, sein Saft übelriechend, und er dient als primärer Wirt der invasiven Gefleckten Laterne, die Obstgärten und Weinberge verwüstet. Diesen Baum zu kennen bedeutet zu lernen, wie ein poetischer Name ernsthaften Schaden verschleiern kann – eine mahnende Gestalt in der modernen Landschaft.
- Fehlbenannte Bedrohung — Götterbaum genannt, aber heute ein ökologischer Albtraum
- Laternenwirt — primärer Wirt der invasiven Gefleckten Laterne
Woher der Name kommt
'Ailanthus' vom indonesischen 'ailanto' für Götterbaum wegen der hohen Statur; 'altissima' aus dem Lateinischen bedeutet die Höchste.
Verwandte Pflanzen
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
Chinesische AbelieAbelia chinensis
Koreanische AbelieAbelia mosanensis
Einblütige AbelieAbelia uniflora
Großblütige AbelieAbelia x grandiflora
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Götterbaum gießen?
Im Sommer etwa alle 10 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Götterbaum?
Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Götterbaum giftig für Katzen oder Hunde?
Pets Slight (Dogs Slight · Cats Slight) Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Götterbaum leicht zu pflegen?
Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.
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