Japanische Zimterle
Clethra barbinervis
Mittel · Etwas ErfahrungÜber Japanische Zimterle
Die Japanische Zimterle ist ein eleganter sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der 3–6 m erreicht, ausgezeichnet durch schön gefleckte, sich ablösende Rinde in Grau-, Zimt- und Cremetönen. Duftende weiße Blüten erscheinen in überhängenden Rispen vom Spätsommer bis in den Herbst und locken späte Bestäuber an. Das Herbstlaub färbt sich leuchtend gelb bis orangerot. Ein hervorragender Vier-Jahreszeiten-Strauch für Waldgärten, gedeiht in sauren Böden mit ausreichender Feuchtigkeit.
- duftend
- bestäubungsfreundlich
So pflegst du Japanische Zimterle
Gießen
- Frühlingalle 5 Tage
- Sommeralle 3 Tage
- Herbstalle 7 Tage
- Winteralle 14 Tage
Erde · Sauer · pH 4,5–6
- DeckschichtKiefernnadelmulch10%
- HauptmischungRhododendronerde + Torf 3:175%
- DrainageKies15%
Nie Kalk oder Holzasche zugeben – das hebt den sauren pH-Wert auf.
DÜNGER
Moorbeetdünger 4-3-4
Eine Packung erledigt beides. Moorbeetdünger liefert die üblichen Nährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie den Schwefel und das Eisen, die den Boden sauer genug halten, damit die Wurzeln sie überhaupt aufnehmen können.
- Stickstoff · Blätter
- Phosphor · Wurzeln + Blüten
- Kalium · Robustheit
- Frühlingalle 30 Tage
Auf einen Blick
- HeimischOstasien
- Höhe10–20 ft (3–6.1 m)
- Breite8–15 ft (2.4–4.6 m)
- Blütenfarbeweiß
- Laubfarbegrün, gelb, Bronze, rot
- Fruchtfarbebraun
- Bodenlehmig, feuchtigkeitsretentiv, säurehaltig
- StandorteGarten
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Hauptblüte
Jul–Aug
Weiße duftende Rispen von Juli bis August
Duft
STARKER DUFT
Süß-würziger Duft, der etwas an eine Mischung aus Rose und Vanille erinnert.
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Ostasien
Geschichte

Die Japanische Zimterle ist in Japan, Korea und Ostchina heimisch. Siebold und Zuccarini beschrieben sie im Jahr 1839; das Epitheton barbinervis bedeutet „bärtig-geädert" und bezieht sich auf die Haare entlang der Blattadern. Anders als die strauchige nordamerikanische Sommerschönheit wird die Japanische Zimterle ein kleiner, offener Baum mit anmutigen Sommerrispen duftender weißer Glockenblüten.
Ihr zweiter Vorzug ist die Rinde: An reifen Stämmen schält sie sich in glatte Flecken aus Graugrün, Zimt und Ocker ab und verleiht Wintergärten jene polierte Schönheit, die man sonst nur von Stewartien kennt. Im späten 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt, blieb sie eher eine Baum-Rarität für Sammler als ein Massenartikel, doch ausgewachsene Exemplare sind in Waldgärten oft die stillen Meisterwerke. Sie vereint Duft, Herbstfärbung und Rindenstruktur in einer Pflanze – eine Seltenheit, die Pflanzenliebhaber nicht so schnell vergessen.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Japanische Zimterle ist eine Studie in anhaltender Süße und subtiler Schönheit über alle vier Jahreszeiten. Ihre duftenden Sommerrispen weichen der Herbstfärbung, dann einem Winterstamm, dessen gesprenkelte Rinde jeden belohnt, der näher tritt. Dies ist eine Pflanze für den geduldigen Betrachter – ein kleiner Baum von dauerhafter Lieblichkeit, der beweist, dass die tiefsten Freuden oft im Detail und nicht in der dramatischen Geste leben.
- Ausdauer — in jeder Jahreszeit schön
- Subtile Schönheit — die Rinde lohnt eine genaue Betrachtung
Woher der Name kommt
Der Name Japanische Clethra verweist auf Japan. Vom griechischen 'klethra' (Erle, bezogen auf ähnliche Blätter); 'barbinervis' bedeutet bärtige Adern.
Verwendung & Wissenswertes
- Süß duftende weiße Blüten parfümieren schattige Eingänge und spätsommerliche Rabatten
- Duftende Spätsommerblüte verlängert das Interesse in feuchten Waldrabatten
- Japanische Clethra-Blüten nähren sammelnde Bienen und Bestäuber
- Späte weiße Traben erhellen Waldränder, nachdem die Frühlingssträucher verblüht sind
Verwandte Pflanzen
Weitere Clethra-Pflanzen
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
FächerahornAcer palmatum
Carmichaels EisenhutAconitum carmichaelii
Florida-TraubenheideAgarista populifolia
MuschelingwerAlpinia zerumbet
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Japanische Zimterle gießen?
Im Sommer etwa alle 3 Tage gießen, im Winter etwa alle 14 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Japanische Zimterle?
Halbschatten: 2–4 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Japanische Zimterle giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Japanische Zimterle leicht zu pflegen?
Sie ist mittel anspruchsvoll: eine gute Wahl mit etwas Erfahrung.
Wann blüht Japanische Zimterle?
Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Jul–Aug.
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