Drachenschwanz
Epipremnum pinnatum
Einfach · AnfängerfreundlichÜber Drachenschwanz
Drachenschwanz ist eine tropische asiatische Kletteraroidpflanze, die dicke Kletterranken mit jugendlichen herzförmigen Blättern hervorbringt, die zu tief gelappten gefiederten Blättern heranreifen, die an Monstera erinnern. Oft als panaschierten Form 'Cebu Blue' (mit bläulichem Schillern) oder 'Albo Variegata' verkauft, ist sie eng mit der gewöhnlichen Efeutute verwandt. Sie klettert 1,8-4,6 m an einer Moosstange und ist zu einer der am meisten gesammelten Aroiden in der modernen amerikanischen Zimmerpflanzenszene geworden.
- Kletterend
- kastenfreundlich
- dauergrün
So pflegst du Drachenschwanz
Gießen
- Frühlingalle 7 Tage
- Sommeralle 7 Tage
- Herbstalle 10 Tage
- Winteralle 14 Tage
Erde · Grob & luftig
- DeckschichtRindenstücke10%
- HauptmischungRinde + Blumenerde + Perlit 1:1:170%
- DrainageBlähton20%
Grobe Stücke halten Lufträume offen, damit dicke Wurzeln nicht ersticken.
DÜNGER
Volldünger 14-14-14
Ein Volldünger deckt alle drei Bedürfnisse auf einmal ab und hält Blätter, Wurzeln und Blüten im Gleichschritt, ohne dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
- Stickstoff · Blätter
- Phosphor · Wurzeln + Blüten
- Kalium · Robustheit
- Frühlingalle 30 Tage
- Sommeralle 30 Tage
- Herbstalle 60 Tage
Auf einen Blick
- HeimischSüdostasien
- Höhe4–8 ft (1.2–2.4 m)
- Breite2–3 ft (0.6–0.9 m)
- Blütenfarbecreme, grün
- Laubfarbegrün, blaugrün, variiert
- Bodenlehmig, gut durchlässig
- StandorteInnen
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Hauptblüte
Jun–Aug
Araceae-Blüten (sehr selten in Innenräumen).
Giftigkeit
Menschen Mäßig · Haustiere Mäßig
Calciumoxalat-Raphiden
Moderate
- Blatt
- Stamm
- Eingabe
EXPOSITION Fressen von Blättern und Stängeln.
WIRKUNG Orale Reizung und Speicheln.
HINWEIS Dokumentierte Gefahr für Menschen: Orale Reizung und Speicheln.
Moderate
- Blatt
- Stamm
- Eingabe
EXPOSITION Fressen von Blättern und Stängeln.
WIRKUNG Orale Reizung und Erbrechen.
HINWEIS Die ASPCA listet Epipremnum (Efeutute) als giftig.
Moderate
- Blatt
- Stamm
- Eingabe
EXPOSITION Fressen von Blättern und Stängeln.
WIRKUNG Orale Reizung und Erbrechen.
HINWEIS Die ASPCA listet Epipremnum (Efeutute) als giftig.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Südostasien
Geschichte

Drachenschwanz, allgemein Drachenschwanzpflanze oder Tausendfüßler-Tongavine genannt, ist eine weit verbreitete kletternde Araceae in der Familie Araceae, heimisch in tropischen Wäldern von Indien und Südchina über Südostasien, Indonesien, die Philippinen, Neuguinea und die westpazifischen Inseln. Carl von Linné beschrieb sie 1753 in Species Plantarum als Pothos pinnatus; der deutsche Botaniker Adolf Engler übertrug sie 1908 zu Epipremnum. Die Art ist der wilde Vorfahre der enorm beliebten Zimmerpflanze Epipremnum aureum (Goldene Efeutute), die separat anhand von panaschtem Material von den Salomonen beschrieben wurde.
Jungpflanzen haben kleine herzförmige Blätter, die an Efeutute erinnern, aber beim Klettern und Reifen vergrößern sich die Blätter enorm auf über 50 cm und entwickeln charakteristische tiefe fiederspaltige Einschnitte (das Epitheton pinnatum bezieht sich auf diese gefiederte adulte Blattform). Beliebte panaschte Sorten sind 'Cebu Blue' (silbrig blaugrüne schmale Blätter), 'Albo-variegata' (weiß panascht) und 'Baltic Blue'.
Weit verbreitet als Zimmerpflanze; invasives Ausbreitungsrisiko in feuchten Tropen. Giftig aufgrund von Calciumoxalat.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Der Drachenschwanz drückt Strebsamkeit aus, ein kräftiger Kletterer, der stetig nach oben zu jedem erreichbaren Licht strebt. Gepaart mit Verwandlung verändern sich seine Blätter dramatisch mit der Reife – schlanke jugendliche Blätter spalten sich zu den kühnen, drachenzahnartigen Formen, die der Pflanze ihren Namen geben. Sie zu ziehen bedeutet, Ehrgeiz und Metamorphose gemeinsam im Laub geschrieben zu sehen.
- Streben — Kräftiger Kletterer, der stets nach oben strebt.
- Wandlung — Blätter reifen dramatisch mit dem Alter.
Woher der Name kommt
'Epipremnum' von griechisch 'epi' (auf) und 'premnon' (Stamm), aufgrund der Klettergewohnheit; 'pinnatum' bezieht sich auf die gefiederten adulten Blätter.
Verwendung & Wissenswertes
- Hängende oder kletternde Efeututenverwandte für Hängekörbe.
- Luftwurzeln haften an Moosstäben für vertikale Innendekoration.
- Reife, fenestrierte Blätter ähneln Miniatur-Monstera-Laub.
Verwandte Pflanzen
Weitere Epipremnum-Pflanzen
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
Riesenblättriges PfeilblattAlocasia macrorrhizos
Fädchen-DickblattCrassula perforata
Gebogener DrachenbaumDracaena reflexa
BogenhanfDracaena trifasciata
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Drachenschwanz gießen?
Im Sommer etwa alle 7 Tage gießen, im Winter etwa alle 14 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Drachenschwanz?
Indirekt: Gefiltertes Licht. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Drachenschwanz giftig für Katzen oder Hunde?
Pets Moderate (Dogs Moderate · Cats Moderate) Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Drachenschwanz leicht zu pflegen?
Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.
Kann man Drachenschwanz drinnen halten?
Ja, mit dem richtigen Licht gedeiht sie auch drinnen gut.
Wann blüht Drachenschwanz?
Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Jun–Aug.
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