Kaukasus-Fichte
Picea orientalis
Einfach · AnfängerfreundlichÜber Kaukasus-Fichte
Die Kaukasus-Fichte ist ein stattlicher Nadelbaum, der im Kaukasus und in der Nordosttürkei heimisch ist, 15-21 m erreicht und sich durch die kürzesten Nadeln aller Fichten und eine anmutige, überhängende Verzweigung auszeichnet. Das dichte dunkelgrüne Laub verleiht ein weiches Erscheinungsbild, das unter Fichten ungewöhnlich ist. Violette junge Zapfen werden mit der Zeit braun. Ein eleganter Solitär-Nadelbaum, der in amerikanischen Gärten aufgrund seiner eleganten Form an Beliebtheit gewinnt.
- dauergrün
So pflegst du Kaukasus-Fichte
Gießen
- Frühlingalle 14 Tage
- Sommeralle 10 Tage
- Herbstalle 14 Tage
- Winteralle 30 Tage
Erde · Gut dränierend
- DeckschichtPinienrindenmulch10%
- HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
- DrainageBlähton / Kies20%
Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.
DÜNGER
Volldünger 14-14-14
Ein Volldünger deckt alle drei Bedürfnisse auf einmal ab und hält Blätter, Wurzeln und Blüten im Gleichschritt, ohne dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
- Stickstoff · Blätter
- Phosphor · Wurzeln + Blüten
- Kalium · Robustheit
- Frühlingalle 60 Tage
Auf einen Blick
- HeimischWestasien
- Höhe40–60 ft (12.2–18.3 m)
- Breite15–25 ft (4.6–7.6 m)
- Blütenfarberot, lila
- Laubfarbegrün
- Fruchtfarbelila, braun
- Bodenlehmig, gut durchlässig, säurehaltig
- StandorteGarten
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Rot-violette männliche Zapfen im Frühling
Duft
MITTLERER DUFT
Das Laub hat einen harzigen Fichtenduft.
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Westasien
Geschichte

Kaukasus-Fichte kommt natürlicherweise im westlichen Kaukasus Georgiens, Russlands, Armeniens, Aserbaidschans und der nordöstlichen Türkei (Pontisches Gebirge) vor, typischerweise zwischen 1000 und 2200 Metern Höhe, wo sie oft Reinbestände bildet oder sich mit der Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) mischt. Linné beschrieb die Art erstmals als Pinus orientalis in Species Plantarum (1753), das Epitheton bedeutet „östlich“ für ihre Verbreitung östlich von Europa. Der deutsche Botaniker Heinrich Friedrich Link übertrug sie 1847 in die Gattung Picea.
Die Art ist von allen anderen Fichten leicht durch ihre bemerkenswert kurzen, glänzenden, dunkelgrünen Nadeln zu unterscheiden – nur 6 bis 8 mm lang, die kürzesten in der Gattung. Ausgewachsene Bäume entwickeln eine dichte, elegante, kegelförmige bis schmal-pyramidale Wuchsform und können in der Wildnis über 50 Meter hoch werden und mehrere Jahrhunderte alt werden. Im Anbau hat sie sich als langsam wachsend, aber langlebig erwiesen und verträgt städtische Bedingungen besser als die meisten Fichten.
Die goldene Sorte 'Aurea' treibt im Frühling leuchtend gelb aus. Das Holz wurde lokal für den Bau und Musikinstrumente verwendet. Eingeführt in den westlichen Gartenbau 1839. Die goldene Sorte 'Skylands' wurde auf dem Anwesen Skylands in New Jersey selektiert und gilt als eine der feinsten goldnadeligen Koniferen. In ihrem heimischen kaukasischen Verbreitungsgebiet bildet die Kaukasus-Fichte Mischwälder mit der Kaukasus-Tanne und der Nordmann-Tanne.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Die Kaukasus-Fichte verkörpert Vornehmheit und zählt zu den anmutigsten Fichten mit ihren kurzen dunklen Nadeln und eleganten überhängenden Zweigen. Ihr Erbe reicht tief als Kaukasus-Gebirgsheimat, entwickelt an den steilen feuchten Hängen zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Sie wird oft als Blume der Bergwürde gelesen, ein Nadelbaum, dessen Bedeutung die besondere Gelassenheit von Bäumen ist, die Jahrtausende an Hängen gewachsen sind und Gleichgewicht als eine Form von Schönheit gelernt haben.
- Feinheit — unter den anmutigsten Fichten
- Erbe — Kaukasus-Gebirgsheimat
Woher der Name kommt
'Orientalis' bedeutet 'aus dem Osten' und bezieht sich auf ihren Ursprung in Kleinasien.
Verwendung & Wissenswertes
- Stattlicher Nadelbaum mit überhängenden Zweigen als landschaftlicher Blickfang
- Kurznadelige dunkelgrüne Fichte mit violetten Zapfen
Verwandte Pflanzen
Weitere Picea-Pflanzen
Gemeine FichtePicea abies
Engelmann-FichtePicea engelmannii
Weiß-FichtePicea glauca
Serbische FichtePicea omorika
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
Chinesische AbelieAbelia chinensis
Koreanische AbelieAbelia mosanensis
Einblütige AbelieAbelia uniflora
Großblütige AbelieAbelia x grandiflora
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Kaukasus-Fichte gießen?
Im Sommer etwa alle 10 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Kaukasus-Fichte?
Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Kaukasus-Fichte giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Kaukasus-Fichte leicht zu pflegen?
Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.
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