Japanische Rotkiefer
Pinus densiflora
Mittel · Etwas ErfahrungÜber Japanische Rotkiefer
Die Japanische Rotkiefer ist ein eleganter Nadelbaum, heimisch in Japan, Korea und Nordostchina, der 12-18 m erreicht und sich durch auffällige orangerote abblätternde Rinde an älteren Stämmen und Paare schlanker blaugrüner Nadeln auszeichnet. Bildet auf natürliche Weise malerische schirmförmige Kronen mit zunehmendem Alter. Die Hängeform 'Pendula' wird besonders geschätzt. Ein erstklassiger Solitär-Nadelbaum für japanisch inspirierte amerikanische Gärten, der ebenso für Rinde und Form wie für Laub geschätzt wird.
- dursttolerant
- dauergrün
So pflegst du Japanische Rotkiefer
Gießen
- Frühlingalle 14 Tage
- Sommeralle 10 Tage
- Herbstalle 14 Tage
- Winteralle 30 Tage
Erde · Gut dränierend
- DeckschichtPinienrindenmulch10%
- HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
- DrainageBlähton / Kies20%
Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.
DÜNGER
Volldünger 14-14-14
Ein Volldünger deckt alle drei Bedürfnisse auf einmal ab und hält Blätter, Wurzeln und Blüten im Gleichschritt, ohne dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
- Stickstoff · Blätter
- Phosphor · Wurzeln + Blüten
- Kalium · Robustheit
- Frühlingalle 60 Tage
Auf einen Blick
- HeimischOstasien
- Höhe40–60 ft (12.2–18.3 m)
- Breite25–40 ft (7.6–12.2 m)
- Blütenfarberot, gelb
- Laubfarbegrün
- Fruchtfarbebraun, rot
- Bodensandig, gut durchlässig, säurehaltig
- StandorteGarten
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Gelbe männliche Zapfen im Frühling
Duft
MITTLERER DUFT
Das Laub hat einen süßlich-harzigen Kiefernduft.
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Ostasien
Geschichte

Die Japanische Rotkiefer, wächst in ganz Japan, Korea, Nordostchina und im russischen Fernen Osten. Siebold und Zuccarini beschrieben sie 1842. In Japan bezieht sich der Name Aka-Matsu (Rotkiefer) auf die orangerote, sich ablösende Rinde des oberen Stammes und der Äste – ein warmer Kontrast zur dunkleren Schwarzkiefer.
In der japanischen Gartenkultur wird die Japanische Rotkiefer oft als die anmutige, weibliche Entsprechung der Schwarzkiefer betrachtet. Sie ist auch ökologisch und gastronomisch bedeutsam, da ihre Wurzeln die essentielle Partnerschaft mit Matsutake-Pilzen eingehen, deren begehrte Fruchtkörper in alten Rotkiefernwäldern erscheinen. Seit dem späten 20. Jahrhundert hat der Kiefernholznematode viele Bestände in Japan und Korea zerstört. Sorten wie ‚Oculus-draconis‘ mit gelb gebänderten Drachenaugen-Nadeln und ‚Umbraculifera‘, die schirmförmige Tanyosho-Kiefer, brachten ihren Charakter in westliche Gärten.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Die Japanische Rotkiefer ruft Eleganz hervor: ihre verfeinerte Schirmkrone und warme orangerinde, die über Jahrhunderte von der Natur und der Hand des Gärtners geformt wurden. Gepaart mit Heiligkeit wird sie traditionell an Shinto-Schreinen gepflanzt, ihre Präsenz als angemessen für heilige Bezirke verstanden. Es ist ein Baum, dessen Bedeutung Kunstfertigkeit und Ehrfurcht verbindet – die kultivierte Kiefer, die am Tor des Heiligen steht.
- Eleganz — verfeinerte Schirmkrone mit oranger Rinde
- Heiligkeit — gepflanzt an Shinto-Schreinen
Woher der Name kommt
Der Name Japanische Rotkiefer verweist auf Japan. ‚Densiflora‘ bedeutet ‚dichtblütig‘ und bezieht sich auf die gehäuften männlichen Zapfen.
Verwendung & Wissenswertes
- Malerische rotborkige japanische Kiefer als traditioneller Gartenblickfang
- Symbol der Langlebigkeit in japanischen Gärten und Tokonoma-Arrangements
- Weiches, geradfaseriges Holz, geschätzt in der traditionellen japanischen Zimmerei
Verwandte Pflanzen
Weitere Pinus-Pflanzen
Banks-KieferPinus banksiana
Bunges KieferPinus bungeana
Biegsame KieferPinus flexilis
BergkieferPinus mugo
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
Mexikanische AbelieAbelia floribunda
Fraser-TanneAbies fraseri
ZimtahornAcer griseum
Zucker-AhornAcer saccharum
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Japanische Rotkiefer gießen?
Im Sommer etwa alle 10 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Japanische Rotkiefer?
Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Japanische Rotkiefer giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Japanische Rotkiefer leicht zu pflegen?
Sie ist mittel anspruchsvoll: eine gute Wahl mit etwas Erfahrung.
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