Duftaster (Symphyotrichum oblongifolium), ganze Pflanze

Duftaster

Symphyotrichum oblongifolium

Einfach · Anfängerfreundlich

Über Duftaster

Der Duftaster ist eine in den Great Plains und im Mittleren Westen heimische Staude, die im Herbst, später als die meisten Astern, eine dichte Wolke aus 2,5 cm großen blauvioletten Gänseblümchenblüten auf buschigen, polsterbildenden Pflanzen hervorbringt. Sie wird 30 bis 90 cm hoch und hat aromatische Blätter, die beim Berühren einen angenehmen Duft verströmen. Sie ist trockenheitstoleranter als die meisten Astern und besonders in amerikanischen Prärie- und Steingärten beliebt.

  • duftend
  • dursttolerant
  • einheimisch
  • bestäubungsfreundlich
WASSER
Regelmäßig
Oberste Schicht trocken
LICHT
Volle Sonne
6+ Std. direkt
WINTERHART
Winterhart bis -40°C (-40°F)
USDA-Winterhärtezonen 3–8

So pflegst du Duftaster

Gießen

  • Frühlingalle 7 Tage
  • Sommeralle 5 Tage
  • Herbstalle 7 Tage
  • Winteralle 14 Tage

Erde · Gut dränierend

  • DeckschichtPinienrindenmulch10%
  • HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
  • DrainageBlähton / Kies20%

Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.

DÜNGER

  • Frühlingalle 45 Tage
  • Sommeralle 60 Tage
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Auf einen Blick

  • HeimischNordamerika
  • Höhe1.5–3 ft (0.5–0.9 m)
  • Breite2–3 ft (0.6–0.9 m)
  • Blütenfarbeblau, lila
  • Laubfarbegrün
  • Bodensandig, gut durchlässig
  • StandorteGarten

Blütezeit

BLÜTEZYKLUS

Hauptblüte

Okt–Nov

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Blauviolette Gänseblümchen Oktober bis November, am spätesten blühende Aster

Duft

MITTLERER DUFT

Laub stark aromatisch mit einem balsamischen, terpentinartigen Duft beim Zerreiben.

Giftigkeit

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.

Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

VERBREITUNG

Duftaster · Heimisch
  • Heimisch
  • Eingeführt
  • Nordamerika

Geschichte

Illustrierte historische Szene zu Duftaster

Der Duftaster, die duftende Aster, wächst natürlicherweise auf Kalksteinfelsen und trockenen Prärien von den zentralen USA ostwärts bis zu den Appalachen. Thomas Nuttall beschrieb sie 1818 als Aster oblongifolius. Meskwaki und andere Völker der Großen Seen verbrannten der Überlieferung nach die stark duftenden Blätter als Räuchermittel und um bewusstlose Patienten zu revitalisieren.

Siedler des neunzehnten Jahrhunderts gruben sie aus Wildpopulationen für Farmhausgärten. Das gartenbauliche Interesse stieg im späten zwanzigsten Jahrhundert sprunghaft an, als North Creek Nurseries aus North Carolina und der Pflanzenkenner Raydon Alexander 'Raydon's Favorite' (um 1990) einführten, gefolgt von 'October Skies'. Die Umklassifizierung 1994 in Symphyotrichum spiegelte molekulare Studien von Guy Nesom wider. Heimisch von Manitoba und Montana südwärts bis Texas. Sie wird heute in nachhaltigen Bepflanzungen wegen ihrer Wildtierresistenz, Trockenheitstoleranz und Blüte im späten Oktober geschätzt.

Symbolik & Bedeutung

Was sie symbolisiert

Der Duftaster ist die späte Gabe der Wiese, die blüht, wenn fast jede andere Aster verblüht ist – eine letzte Geste der Farbe vor dem Frost. Gepaart mit aromatischer Anmut verströmen ihre Blätter beim Berühren einen angenehmen Duft, einen unerwarteten Duft aus einer gänseblümchenförmigen Blüte. Es ist eine Pflanze, deren Bedeutung Großzügigkeit am Rande der Jahreszeit ist: der Freund, der als Letzter auftaucht, mit etwas Kleinem und Lieblichem.

  • Spätes Geschenk — blüht, nachdem alle anderen Astern verblüht sind
  • Aromatische Anmut — Blätter verströmen angenehmen Duft

Woher der Name kommt

'oblongifolium' bedeutet aus dem Lateinischen 'langblättrig', bezogen auf die Blattform.

Verwendung & Wissenswertes

  • Zerdrücktes Laub verströmt den charakteristischen Balsam-Minz-Duft der Aromatischen Aster
  • Aromatische Herbstgänseblümchen ernähren Bienen und wandernde Monarchfalter in trockenen, sonnigen Rabatten
  • Die Aromatische Aster bildet ordentliche Hügel, die im Herbst mit purpurnen Blüten bedeckt sind

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Duftaster gießen?

Im Sommer etwa alle 5 Tage gießen, im Winter etwa alle 14 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.

Wie viel Licht braucht Duftaster?

Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.

Ist Duftaster giftig für Katzen oder Hunde?

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Ist Duftaster leicht zu pflegen?

Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.

Wann blüht Duftaster?

Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Okt–Nov.

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