Hasenklee
Trifolium arvense
Schwer · Für erfahrene GärtnerÜber Hasenklee
Hasenklee, ist eine zarte einjährige Pflanze, die in Europa und Westasien heimisch ist und für ihre einzigartig weichen, pelzigen Blütenköpfe bekannt ist, die dicht mit langen, silbrig-rosa, seidigen Kelchblättern bedeckt sind – daher der Name. Sie wird 15–45 cm hoch, hat schlanke, behaarte Stängel und trägt von Spätfrühling bis Hochsommer winzige, blassrosa Blüten in diesen wolligen Köpfen. Ein charmanter Wildklee trockener Sandböden, Wegränder und Wiesen, der sich in Nordamerika eingebürgert hat und dort Wildflächen und naturnahen Gärten eine besondere strukturelle Schönheit verleiht.
- dursttolerant
- bestäubungsfreundlich
- raschwachsend
So pflegst du Hasenklee
Gießen
- Frühlingalle 15 Tage
- Sommeralle 10 Tage
- Herbstalle 20 Tage
- WinterGießpause
Erde · Gut dränierend
- DeckschichtPinienrindenmulch10%
- HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
- DrainageBlähton / Kies20%
Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.
DÜNGER
- Frühlingalle 30 Tage
- Sommeralle 30 Tage
- Herbstalle 30 Tage
Auf einen Blick
- HeimischNordamerika, Europa
- Höhe0.5–1.5 ft (0.2–0.5 m)
- Breite1 ft (0.3 m)
- Blütenfarberosa, rot
- Laubfarbegrün
- Bodenlehmig, gut durchlässig
- StandorteGarten · Balkon
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Hauptblüte
Mai–Jul
Dieser Klee bringt von Spätfrühling bis Hochsommer rosarote Blüten hervor.
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Nordamerika
- Europa
Geschichte

Hasenklee verdankt seinen Artnamen dem lateinischen arvum, was ‚Ackerland‘ oder ‚Kulturland‘ bedeutet – ein Hinweis auf seine alte Verbindung zu gepflügten Feldern, Feldrändern und gestörten Böden im heimischen Europa und Westasien. Die Pflanze erscheint in frühen europäischen botanischen Schriften und war lange vor der modernen Einbürgerung ein vertrauter Anblick auf Ackerland.
Das auffälligste Merkmal des Hasenklees sind nicht seine kleinen, blassen Blüten, sondern die langen, dichten, seidigen Kelchblätter, die jeden Blütenkopf umhüllen und ein unwiderstehlich weiches, pelziges Aussehen erzeugen. Diese Textur führte zu durchgängig liebevollen Namen in verschiedenen Sprachen: ‚hare's foot clover‘ im Englischen, pied-de-lièvre (Hasenfuß) im Französischen, Hasenklee im Deutschen. Alle beschreiben die gleiche verspielte, berührbare Qualität – das Gefühl, dass dieser Klee Fell bekommen hat.
Die Pflanze gelangte mit europäischen Siedlern nach Nordamerika, reiste in verunreinigtem Getreide und Viehfutter. Sie hat sich seither von Küste zu Küste an Straßenrändern, sandigen Feldern und gestörten Böden eingebürgert und gedeiht besonders auf nährstoffarmen, trockenen Böden, wo aggressivere Pflanzen nicht konkurrieren können.
In Naturgärten und Wildblumenpflanzungen wird Hasenklee sowohl für seine besondere Textur als auch als Nektarquelle für kleine einheimische Bienen und Schwebfliegen geschätzt, die sich durch die wolligen Köpfe zu den Blüten darin navigieren.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Jede Sprache nannte ihn nach Fell – Hasenfuß, Kaninchenfuß. Dieser kleine Klee machte seidiges Haar zu seinem sichtbarsten Merkmal, die langen Kelchblätter, die ihn in einem Feld voller unberührbarer Dinge sofort und unwiderstehlich berührbar machen. Schönheit an wilden Orten kommt oft in unerwarteten Texturen daher.
- Weichheit — Unter allen Kleearten bekam dieser ein Fell. Die dichten, seidigen Kelchblätter laden zum Berühren ein, wie es nur wenige Wildblumen tun – eine Erinnerung daran, dass Wildheit sanft sein kann.
- Widerstandsfähigkeit — Gedeiht ausgerechnet auf mageren, trockenen, nährstoffarmen Böden, wo fast nichts anderes wächst. Eine Blume für unmögliche Orte.
Woher der Name kommt
Die Gattung Trifolium ist lateinisch für ‚dreiblättrig‘ und bezieht sich auf die dreiteiligen Blätter, die allen Kleearten gemeinsam sind. Das Art-Epitheton arvense kommt vom lateinischen arvum (gepflügtes Feld, Ackerland) und spiegelt seine alte Verbindung zu Kulturland in Europa wider. Der deutsche Name ‚Hasenklee‘ bezieht sich auf die auffällig weichen, pelzigen Blütenköpfe, deren lange, seidige Kelchblätter an die Pfote eines Hasen oder Kaninchens erinnern.
Verwendung & Wissenswertes
- Kleine einheimische Bienen und Schwebfliegen sammeln Nektar in den wolligen Blütenköpfen; bietet Ressourcen auf trockenen, sandigen Böden, wo sich nur wenige andere Pflanzen ansiedeln
- Charakteristische seidig-pelzige Blütenköpfe verleihen Wildblumenwiesen, Trockengärten und naturnahen Pflanzungen eine weiche strukturelle Note
Verwandte Pflanzen
Weitere Trifolium-Pflanzen
Schmalblättriger KleeTrifolium angustifolium
Gold-KleeTrifolium aureum
Feld-KleeTrifolium campestre
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Pflanzen mit ähnlicher Pflege
SchmucklilieAgapanthus africanus
Glocken-AgapanthusAgapanthus campanulatus
Gewöhnlicher AgapanthusAgapanthus praecox
Falsches BischofskrautAmmi majus glaucifolium
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Hasenklee gießen?
Während der Wachstumszeit etwa alle 15 Tage gießen und überschüssiges Wasser immer ablaufen lassen.
Wie viel Licht braucht Hasenklee?
Halbsonne: 4–6 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Hasenklee giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Hasenklee leicht zu pflegen?
Sie gilt als anspruchsvoll und belohnt erfahrene Gärtner.
Wann blüht Hasenklee?
Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Mai–Jul.
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