Columbia-Bitterwurz (Lewisia columbiana), ganze Pflanze

Columbia-Bitterwurz

Lewisia columbiana

Schwer · Für erfahrene Gärtner

Über Columbia-Bitterwurz

Columbia-Bitterwurz ist eine alpine, immergrüne Staude, heimisch in den Gebirgen des Pazifischen Nordwestens von British Columbia bis Nordkalifornien, oft an Klippen und felsigen Schutthängen. Sie bildet kompakte Rosetten aus schmalen, sukkulenten Blättern und trägt im Frühsommer luftige Rispen mit kleinen rosa bis weißen Blüten, die tiefere rosa Adern aufweisen. Eine feinere und zartere Art als ihr auffälligerer Verwandter L. cotyledon, aber bei Alpenpflanzenliebhabern ebenso geschätzt.

  • dursttolerant
  • dauergrün
  • einheimisch
WASSER
Regelmäßig
Oberste Schicht trocken
LICHT
Halbschatten
2–4 Std. direkt
WINTERHART
Winterhart bis -34°C (-30°F)
USDA-Winterhärtezonen 4–8

So pflegst du Columbia-Bitterwurz

Gießen

  • Frühlingalle 10 Tage
  • Sommeralle 14 Tage
  • Herbstalle 14 Tage
  • Winteralle 21 Tage

Erde · Schnell dränierend

  • HauptmischungSand + Bims + Erde 1:1:150%
  • DrainageBims / Kies50%

Mindestens die Hälfte grobes Material – diese Mischung soll schnell abtrocknen.

DÜNGER

  • Frühlingalle 60 Tage
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Auf einen Blick

  • HeimischNordamerika
  • Höhe0.5–1 ft (0.2–0.3 m)
  • Breite0.5–1 ft (0.2–0.3 m)
  • Blütenfarberosa, lila, weiß
  • Laubfarbegrün
  • Bodensandig, gut durchlässig
  • StandorteGarten · Balkon

Blütezeit

BLÜTEZYKLUS

Hauptblüte

Mai–Jul

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Luftige Rispen mit rosa geäderten Blüten von Mai bis Juli.

Giftigkeit

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.

Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

VERBREITUNG

Columbia-Bitterwurz · Heimisch
  • Heimisch
  • Nordamerika

Geschichte

Illustrierte historische Szene zu Columbia-Bitterwurz

Columbia-Bitterwurz, die Columbianische Bitterwurz oder Columbia-Bitterwurz, ist eine kompakte, rosettenbildende immergrüne Staude, die auf felsigen Aufschlüssen und alpinen Graten der Kaskadenkette und der nördlichen Rocky Mountains von British Columbia über Washington, Idaho und Montana heimisch ist. Sie wurde 1893 vom amerikanischen Botaniker Thomas Howell beschrieben. Wie alle Lewisia-Arten erinnert die Gattung an Meriwether Lewis von der 1805er Corps of Discovery-Expedition.

Die Pflanze bildet dichte Rosetten aus schmalen, fleischigen Blättern und luftige Rispen mit kleinen rosa, magenta oder weißen Blüten, die mit dunkleren Linien geädert sind. Sie verträgt kältere Winter und mehr Feuchtigkeit als die meisten Verwandten, benötigt aber dennoch eine scharfe Drainage.

Alpengärtner verwenden sie in Trögen, Spaltengärten und Alpenhäusern, und sie bleibt ein beliebtes Objekt unter nordamerikanischen Steingartenliebhabern. Dokumentiert durch Exemplare, die im 19. Jahrhundert entlang des Columbia River-Beckens gesammelt wurden, ist diese zarte Art seit langem ein begehrtes Ziel für Alpensammler. Wie andere Lewisia-Arten erinnert sie an den Beitrag der Lewis-und-Clark-Expedition zur botanischen Erforschung Nordamerikas.

Symbolik & Bedeutung

Was sie symbolisiert

Columbia-Bitterwurz ist wilde Anmut im Hochgebirge – ihre zarten, rosa geäderten Blüten erscheinen aus Felsspalten an Kaskadenhängen, wo fast nichts anderes Wurzeln schlagen kann. Als Felsbewohner hat sie die Kunst verfeinert, an scheinbar unmöglichen Orten zu gedeihen, indem sie Pfahlwurzeln in haarfeine Granitrisse sendet. Ihr im alpinen Gelände zu begegnen bedeutet zu verstehen, dass Schönheit eine Überlebensstrategie sein kann.

  • Wilde Anmut — zarte Schönheit von Bergspalten
  • Felsbewohner — gedeiht in scheinbar unmöglichen felsigen Lebensräumen

Woher der Name kommt

'Lewisia' ehrt Meriwether Lewis; 'columbiana' bezieht sich auf die Columbia River Region.

Verwendung & Wissenswertes

  • Rosa geäderte Rispen über immergrünen Rosetten in alpinen Steingärten.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Columbia-Bitterwurz gießen?

Im Sommer etwa alle 14 Tage gießen, im Winter etwa alle 21 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.

Wie viel Licht braucht Columbia-Bitterwurz?

Halbschatten: 2–4 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.

Ist Columbia-Bitterwurz giftig für Katzen oder Hunde?

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Ist Columbia-Bitterwurz leicht zu pflegen?

Sie gilt als anspruchsvoll und belohnt erfahrene Gärtner.

Wann blüht Columbia-Bitterwurz?

Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Mai–Jul.

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