Gewöhnliche Bitterwurz
Lewisia cotyledon
Mittel · Etwas ErfahrungÜber Gewöhnliche Bitterwurz
Die Gewöhnliche Bitterwurz ist eine auffällige immergrüne Alpenpflanze, die in den Siskiyou-Bergen Nordkaliforniens und Südoregons heimisch ist. Sie bildet dichte Rosetten aus fleischigen Sukkulentenblättern und bringt Büschel leuchtend bunter Blüten in Rosa, Lachs, Weiß, Gelb und Orange hervor, oft mit kontrastierenden Streifen. Mit einer Höhe von 15 bis 30 cm gedeiht sie in gut durchlässigen, felsigen Böden und wird von Steingartenliebhabern weltweit für ihre spektakulären, langanhaltenden Blüten geschätzt.
- dursttolerant
- dauergrün
- einheimisch
So pflegst du Gewöhnliche Bitterwurz
Gießen
- Frühlingalle 10 Tage
- Sommeralle 14 Tage
- Herbstalle 14 Tage
- Winteralle 21 Tage
Erde · Schnell dränierend
- HauptmischungSand + Bims + Erde 1:1:150%
- DrainageBims / Kies50%
Mindestens die Hälfte grobes Material – diese Mischung soll schnell abtrocknen.
DÜNGER
- Frühlingalle 60 Tage
Auf einen Blick
- HeimischNordamerika
- Höhe0.5–1 ft (0.2–0.3 m)
- Breite0.5–1 ft (0.2–0.3 m)
- Blütenfarberosa, orange, weiß, gelb
- Laubfarbegrün
- Bodensandig, gut durchlässig, säurehaltig
- StandorteGarten · Balkon
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Hauptblüte
Mai–Jul
Büschel gestreifter Blüten in Rosa, Lachs, Gelb von Mai bis Juli.
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Nordamerika
Geschichte

Die Gewöhnliche Bitterwurz, auch Siskiyou-Lewisie oder Felsen-Lewisie, ist eine rosettenbildende, immergrüne Staude, die an felsigen Hängen und in Felsspalten der Klamath- und Siskiyou-Berge im Südwesten Oregons und Nordwesten Kaliforniens beheimatet ist. Die Gattung Lewisia wurde 1814 von Frederick Pursh zu Ehren von Meriwether Lewis aufgestellt, der die verwandte L. rediviva, die Bitterwurz, während der Expedition des Corps of Discovery von 1805 bis 1806 sammelte. Die Gewöhnliche Bitterwurz selbst wurde 1885 von Sereno Watson beschrieben.
Ihre sternförmigen Blüten in Rosa, Orange, Aprikose, Gelb und Weiß blühen im späten Frühling auf dicken, fleischigen Rosetten. Britische und deutsche Züchter haben die Sunset Group und andere Sorten hervorgebracht, die heute im Alpinen-, Trog- und Steingartenbau weit verbreitet sind, obwohl die Pflanze sommerliche Feuchtigkeit und nasse Winter übel nimmt.
Die Siskiyou-Art wurde im späten 19. Jahrhundert aus Sammlungen in den rauen Siskiyou-Bergen wissenschaftlich beschrieben, und moderne Hybridstämme, die im Vereinigten Königreich entwickelt wurden, haben sie zu einem globalen Steingarten-Favoriten gemacht.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Cliff Maids verkörpern die Bergfreude, ihre leuchtend gestreiften Blüten erstrahlen auf felsigen Alpenhängen, wo die meisten Pflanzen niemals Wurzeln schlagen würden. Benannt nach dem Entdecker Meriwether Lewis, trägt die Gattung ein Pioniererbe der amerikanischen botanischen Entdeckung. Eine Lewisia im Garten zu ziehen, bedeutet, sowohl die Wildheit des Hochgebirges als auch die frühen Sammler zu ehren, die diese juwelenartigen Rosetten einst aus der westlichen Wildnis nach Hause brachten.
- Bergfreude — leuchtende Blüten rauer alpiner Hänge
- Pioniererbe — Namensgeber der amerikanischen Entdeckungsreise
Woher der Name kommt
'Lewisia' ehrt Meriwether Lewis (1774–1809); 'cotyledon' bezieht sich auf die becherförmigen Blätter.
Verwendung & Wissenswertes
- Winzige Frühlingsblüten und Rosetten bezaubern in Trögen, Schotterbeeten und Alpinen-Sammlungen
- Immergrüne Rosetten beleben grobe Töpfe, Tröge und Steinmauern
Verwandte Pflanzen
Weitere Lewisia-Pflanzen
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
FächerahornAcer palmatum
Carmichaels EisenhutAconitum carmichaelii
Florida-TraubenheideAgarista populifolia
MuschelingwerAlpinia zerumbet
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Gewöhnliche Bitterwurz gießen?
Im Sommer etwa alle 14 Tage gießen, im Winter etwa alle 21 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Gewöhnliche Bitterwurz?
Halbschatten: 2–4 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Gewöhnliche Bitterwurz giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Gewöhnliche Bitterwurz leicht zu pflegen?
Sie ist mittel anspruchsvoll: eine gute Wahl mit etwas Erfahrung.
Wann blüht Gewöhnliche Bitterwurz?
Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Mai–Jul.
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