Monstera Adansonii (Monstera adansonii adansonii), ganze Pflanze

Monstera Adansonii

Monstera adansonii adansonii

Schwer · Für erfahrene Gärtner

Über Monstera Adansonii

Monstera Adansonii, auch als Schweizer Käsepflanze bekannt, ist die am weitesten verbreitete Form dieser beliebten tropischen Zimmerpflanze – eine schnell wachsende Kletterpflanze aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas mit herzförmigen Blättern, die mit ovalen Löchern durchsetzt sind, was ihr den Spitznamen „Schweizer Käse“ eingebracht hat. Die Nominat-Unterart hat die charakteristisch schmalen, länglichen Blätter mit gleichmäßig verteilten ovalen Fenstern auf beiden Seiten der Mittelrippe. Viel kompakter und formbarer als die riesige Monstera deliciosa gedeiht die Schweizer Käsepflanze an hellem, indirektem Licht, klettert bereitwillig an Moosstäben und Spalieren und hängt wunderschön aus Ampeln. Ihr schnelles Wachstum und ihre Verzeihlichkeit haben sie zu einem festen Bestandteil des modernen Indoor-Dschungels gemacht.

  • raschwachsend
  • Kletterend
  • kastenfreundlich
  • dauergrün
  • schattentolerant
WASSER
Durchdringen & trocknen
Tief, selten
LICHT
Halbsonne
4–6 Std. direkt
WINTERHART
Winterhart bis -1°C (30°F)
USDA-Winterhärtezonen 10–11

So pflegst du Monstera Adansonii

Gießen

  • Frühlingalle 14 Tage
  • Sommeralle 7 Tage
  • Herbstalle 20 Tage
  • Winteralle 30 Tage

Erde · Grob & luftig

  • DeckschichtRindenstücke10%
  • HauptmischungRinde + Blumenerde + Perlit 1:1:170%
  • DrainageBlähton20%

Grobe Stücke halten Lufträume offen, damit dicke Wurzeln nicht ersticken.

DÜNGER

Grünpflanzendünger 24-8-16

Stickstoff steht vorn, damit die Pflanze ihre Kraft in dichtes grünes Wachstum steckt. Phosphor und Kalium folgen gerade so weit, dass Wurzeln und Triebe mithalten.

N50%P17%K33%
  • Stickstoff · Blätter
  • Phosphor · Wurzeln + Blüten
  • Kalium · Robustheit
  • Frühlingalle 30 Tage
  • Sommeralle 30 Tage
  • Herbstalle 30 Tage
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Auf einen Blick

  • HeimischMittelamerika, Südamerika
  • Höhe3–6 ft (0.9–1.8 m)
  • Breite2–3 ft (0.6–0.9 m)
  • Laubfarbegrün
  • Bodengut durchlässig, Moist
  • StandorteInnen · Balkon

Duft

KEIN DUFT

Blüten selten in Innenräumen; Blätter duftlos.

Giftigkeit

Toxizität unbekannt

Keine bekannt

Unknown

EXPOSITION Es wird kein Expositionsweg berichtet.

WIRKUNG Es wird keine toxische Wirkung berichtet.

HINWEIS Toxizität für Menschen ist nicht gut dokumentiert; Vorsicht walten lassen bis zur Bestätigung.

Unknown

EXPOSITION Es wird kein Expositionsweg berichtet.

WIRKUNG Es wird keine toxische Wirkung berichtet.

HINWEIS Toxizität für Hunde ist nicht gut dokumentiert; Vorsicht walten lassen bis zur Bestätigung.

Unknown

EXPOSITION Es wird kein Expositionsweg berichtet.

WIRKUNG Es wird keine toxische Wirkung berichtet.

HINWEIS Toxizität für Katzen ist nicht gut dokumentiert; Vorsicht walten lassen bis zur Bestätigung.

Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

VERBREITUNG

Monstera Adansonii · Heimisch
  • Heimisch
  • Eingeführt
  • Mittelamerika
  • Südamerika

Geschichte

Illustrierte historische Szene zu Monstera Adansonii

Monstera Adansonii wurde 1829 vom deutschen Botaniker Heinrich Wilhelm Schott erstbeschrieben, der sie zu Ehren von Michel Adanson (1727–1806) benannte – dem französischen Botaniker, der Jahre im Senegal verbrachte, um die afrikanische Flora zu dokumentieren, und für seinen eigenwilligen Ansatz der Pflanzenklassifikation bekannt war. Der Gattungsname Monstera kommt vom lateinischen monstrum, was Wunder oder Monster bedeutet, und bezieht sich auf die außergewöhnlichen fenestrierten Blätter, die europäische Naturforscher seit dem Eintreffen der ersten tropischen Exemplare rätseln ließen.

Der evolutionäre Ursprung der Löcher in Monstera-Blättern wird seit Jahrzehnten diskutiert. Die am weitesten verbreitete Hypothese ist, dass Fensterungen als Anpassungen an den Waldboden und das Unterholz entstanden sind: Sie lassen Wind und Regen durch die großen Blätter hindurch, ohne sie bei Tropenstürmen zu zerreißen, während sie gleichzeitig geflecktes Licht auf die unteren Teile derselben Pflanze fallen lassen, die einen Wirtsbaum erklimmt. Eine Studie von Christopher Muir aus dem Jahr 2013 lieferte Belege für ein „Lichtfleck-Einfang“-Modell – die Löcher könnten tatsächlich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass verstreute Sonnenlichtflecken im wechselnden Licht eines Waldinneren die Blattoberfläche treffen.

In Kultur führte Monstera Adansonii ein ruhiges Dasein als Spezial-Zimmerpflanze, bis in den 2010er Jahren soziale Medien das Pflanzensammeln zu einer visuellen Kultur machten. Die #UrbanJungle-Ästhetik – Räume voller üppigem Grün – trieb die Nachfrage nach schnell wachsenden, fotogenen Pflanzen an, und die Schweizer Käsepflanze wurde zu einem ihrer Symbole. Ihre löchrigen Blätter fotografierten sich unverwechselbar, sie wuchs schnell, ließ sich leicht im Wasser vermehren und tolerierte unvollkommenes Licht. Bis 2020 wurden seltene Monstera-adansonii-Varianten online für Tausende von Dollar verkauft.

Symbolik & Bedeutung

Was sie symbolisiert

Jedes Loch ist beabsichtigt. Das Blatt hat sich auf die Lücken hin entwickelt – um Wind durchzulassen, um Licht einzufangen, wo es nicht viel gibt. Eine Pflanze, die um ihre Abwesenheiten herum gebaut ist, und nicht schlechter dran dafür.

  • gedeihende Unvollkommenheit — Voller Löcher und doch schöner dafür – die Schweizer Käsepflanze wurde zum Symbol der Philosophie der 2010er Jahre, dass Unvollkommenheit der ganze Sinn sein kann.
  • lichtsuchend — Die Fensterungen entwickelten sich, um flüchtige Lichtflecken in einem dichten Regenwald einzufangen – eine Pflanze, die von innen heraus darauf ausgelegt ist, zu finden, was sie braucht.

Woher der Name kommt

Monstera kommt vom lateinischen monstrum (Wunder, Monster) und bezieht sich auf die außergewöhnlichen fenestrierten Blätter. Die Art adansonii ehrt Michel Adanson (1727–1806), den französischen Botaniker, der Jahre im Senegal verbrachte, um die afrikanische Flora zu dokumentieren. Der deutsche Name „Schweizer Käsepflanze“ vergleicht die ovalen Löcher in den Blättern mit den Löchern im Schweizer Emmentaler Käse, während „-pflanze“ sie von der größeren Monstera deliciosa („Fensterblatt“) unterscheidet.

Verwendung & Wissenswertes

  • Eine der beliebtesten Kletterpflanzen für den Innenbereich, ideal für Moosstäbe, Spaliere und Ampeln; schnell wachsend mit unverwechselbarem löchrigen Laub, das sich an weniger Licht anpasst als die meisten tropischen Pflanzen
  • In ihrem heimischen mittel- und südamerikanischen Regenwald-Lebensraum heften sich die Luftwurzeln an Wirtsbäume und die Pflanze klettert ins Kronendach; Früchte werden von Vögeln und Fledermäusen gefressen

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Monstera Adansonii gießen?

Im Sommer etwa alle 7 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.

Wie viel Licht braucht Monstera Adansonii?

Halbsonne: 4–6 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.

Ist Monstera Adansonii giftig für Katzen oder Hunde?

Pets Unknown (Dogs Unknown · Cats Unknown) Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Ist Monstera Adansonii leicht zu pflegen?

Sie gilt als anspruchsvoll und belohnt erfahrene Gärtner.

Kann man Monstera Adansonii drinnen halten?

Ja, mit dem richtigen Licht gedeiht sie auch drinnen gut.

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