Sawara-Scheinzypresse (Chamaecyparis pisifera), ganze Pflanze

Sawara-Scheinzypresse

Chamaecyparis pisifera

Einfach · Anfängerfreundlich

Über Sawara-Scheinzypresse

Die Sawara-Scheinzypresse ist ein eleganter Nadelbaum aus Japan, der in seiner Artform 9-21 m erreicht, aber in amerikanischen Gärten vor allem durch seine vielen Ziersorten bekannt ist. Das weiche, schuppenartige Laub variiert dramatisch zwischen den Sorten, von der federartigen Fadenform 'Filifera' über die goldene 'Golden Mop' bis zur flauschigen juvenilblättrigen 'Boulevard'. Anpassungsfähig und langlebig, bietet sie Gärtnern eine bemerkenswerte Vielfalt an Texturen und Farben aus einer einzigen Art.

  • schattentolerant
  • dauergrün
WASSER
Mag nass
Feucht halten
LICHT
Volle Sonne
6+ Std. direkt
WINTERHART
Winterhart bis -34°C (-30°F)
USDA-Winterhärtezonen 4–8

So pflegst du Sawara-Scheinzypresse

Gießen

  • Frühlingalle 10 Tage
  • Sommeralle 7 Tage
  • Herbstalle 14 Tage
  • Winteralle 30 Tage

Erde · Gut dränierend

  • DeckschichtPinienrindenmulch10%
  • HauptmischungBlumenerde + Perlit 2:170%
  • DrainageBlähton / Kies20%

Die Drainageschicht nie weglassen – Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule.

DÜNGER

Volldünger 14-14-14

Ein Volldünger deckt alle drei Bedürfnisse auf einmal ab und hält Blätter, Wurzeln und Blüten im Gleichschritt, ohne dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

N33%P33%K33%
  • Stickstoff · Blätter
  • Phosphor · Wurzeln + Blüten
  • Kalium · Robustheit
  • Frühlingalle 60 Tage
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Auf einen Blick

  • HeimischOstasien
  • Höhe50–70 ft (15.2–21.3 m)
  • Breite15–25 ft (4.6–7.6 m)
  • Blütenfarbegelb, rot
  • Laubfarbegrün, gelb, blaugrün
  • Fruchtfarbebraun
  • Bodenlehmig, gut durchlässig, säurehaltig
  • StandorteGarten

Blütezeit

BLÜTEZYKLUS

Hauptblüte

Mär–Mai

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D

Kleine gelbe männliche Zapfen im Frühjahr

Duft

MITTLERER DUFT

Aromatischer Zypressenduft beim Zerreiben.

Giftigkeit

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.

Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

VERBREITUNG

Sawara-Scheinzypresse · Heimisch
  • Heimisch
  • Eingeführt
  • Ostasien

Geschichte

Illustrierte historische Szene zu Sawara-Scheinzypresse

Die Sawara-Scheinzypresse wächst natürlicherweise in kühlen, feuchten Bergwäldern von Honshu und Kyushu in Japan. Siebold und Zuccarini beschrieben sie 1842; das Epitheton pisifera bedeutet erbsentragend und bezieht sich auf die winzigen runden Zapfen. In Japan steht sie neben der Hinoki-Scheinzypresse unter den Fünf Heiligen Bäumen von Kiso, Nutzhölzer, die historisch für die Elite und den Tempelbau geschützt wurden.

Das duftende, fäulnisresistente Holz wird seit jeher für Sake- und Misofässer, Reisbehälter, Badewannen und den Bootsbau geschätzt, besonders dort, wo Holz auf Wasser trifft. In den 1860er Jahren nach Europa eingeführt, wurde die Sawara-Scheinzypresse zu einem viktorianischen Liebling und dann zu einem Spielplatz für Koniferenzüchter. Hunderte von Sorten folgten, von goldenen Fadenformen wie 'Filifera Aurea' über weiche, moosartige 'Squarrosa' bis zu kompakten Kugeln wie 'Golden Mop'.

Symbolik & Bedeutung

Was sie symbolisiert

Die Sawara-Scheinzypresse ist die pflanzliche Vielseitigkeit in Person, Stammmutter von Hunderten von Sorten in Formen und Farben, die keine einzige Wildform je trug. Ihre Textur ist ihr Gesprächsthema – von fadenförmig über federartig bis golden bietet sie Koniferenliebhabern ein Leben lang Variationen eines einzigen Themas. Nur wenige Arten haben Gärtnern so viel zu bieten gegeben, ausgehend von einem einzigen japanischen Baum.

  • Vielseitigkeit — Hunderte von Sortenformen
  • Textur — von fadenförmig bis federartig bis golden

Woher der Name kommt

'Pisifera' bedeutet 'erbsentragend' und bezieht sich auf die kleinen runden Zapfen.

Verwendung & Wissenswertes

  • Weiches, federartiges immergrünes Laub zu Sichtschutz- und Windschutzhecken geformt
  • Goldene und fadenförmige Sorten als Koniferen-Blickpunkte kultiviert
  • Aromatisches, fäulnisresistentes Holz im japanischen Tempelbau verwendet

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Sawara-Scheinzypresse gießen?

Im Sommer etwa alle 7 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.

Wie viel Licht braucht Sawara-Scheinzypresse?

Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.

Ist Sawara-Scheinzypresse giftig für Katzen oder Hunde?

Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Ist Sawara-Scheinzypresse leicht zu pflegen?

Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.

Wann blüht Sawara-Scheinzypresse?

Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Mär–Mai.

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