Bleistiftstrauch (Euphorbia tirucalli), ganze Pflanze

Bleistiftstrauch

Euphorbia tirucalli

Einfach · Anfängerfreundlich

Über Bleistiftstrauch

Bleistiftstrauch, auch bekannt als Bleistiftkaktus oder Feuerstab-Pflanze, ist eine auffällige sukkulente Baumart mit zylindrischen, hellgrünen Zweigen, die bei hellem Licht und kühlen Temperaturen leuchtend orange-rot werden. Ursprünglich aus Afrika stammend, kann sie im Freien zu einem stattlichen Baum heranwachsen, lässt sich aber leicht als verzweigte Zimmerpflanze halten. Trotz ihres gebräuchlichen Namens ist sie kein Kaktus, sondern eine Wolfsmilch. Der milchig-weiße Latex ist extrem reizend – er kann bei Augenkontakt vorübergehende Blindheit und schwere Hautverbrennungen verursachen. Beim Beschneiden sollten stets Handschuhe getragen werden. Ihre kühne architektonische Form setzt einen dramatischen Akzent.

  • dursttolerant
  • architektonisch
WASSER
Durchdringen & trocknen
Tief, selten
LICHT
Volle Sonne
6+ Std. direkt
WINTERHART
Winterhart bis -1°C (30°F)
USDA-Winterhärtezonen 10–12

So pflegst du Bleistiftstrauch

Gießen

  • Frühlingalle 14 Tage
  • Sommeralle 10 Tage
  • Herbstalle 21 Tage
  • Winteralle 30 Tage

Erde · Schnell dränierend

  • HauptmischungSand + Bims + Erde 1:1:150%
  • DrainageBims / Kies50%

Mindestens die Hälfte grobes Material – diese Mischung soll schnell abtrocknen.

DÜNGER

Kakteendünger 2-7-7

Wenig Stickstoff hält den Wuchs kompakt statt weich und vergeilt. Phosphor und Kalium tragen Wurzeln und Blüte.

N12%P44%K44%
  • Stickstoff · Blätter
  • Phosphor · Wurzeln + Blüten
  • Kalium · Robustheit
  • Frühlingalle 60 Tage
  • Sommeralle 60 Tage
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Auf einen Blick

  • HeimischAfrika
  • Höhe3–8 ft (0.9–2.4 m)
  • Breite2–4 ft (0.6–1.2 m)
  • Blütenfarbegelb
  • Laubfarbegrün, gelb, Bronze, rot
  • Bodensandig, gut durchlässig
  • StandorteInnen · Balkon

Blütezeit

BLÜTEZYKLUS

Winzige gelbe Blüten; selten in Innenräumen.

Duft

KEIN DUFT

Nicht duftend.

Giftigkeit

Menschen giftig · Haustiere mäßig

Phorbolester (Diterpene) und Latex-Kohlenwasserstoffe

Toxic

  • Blatt
  • Stamm
  • Saft
  • Kontaktweg
  • Eingabe

EXPOSITION Berühren von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft. Fressen von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft.

WIRKUNG Schwere Hautblasen, chemische Verbrennungen, Hornhautschäden und möglicherweise dauerhafte Blindheit bei Augenkontakt, schwere gastrointestinale Verätzungen bei Verschlucken und in Afrika dokumentierte co-kanzerogene Wirkungen mit Epstein-Barr-Virus bei Burkitt-Lymphom.

HINWEIS Zu den gefährlicheren gewöhnlichen Zimmerpflanzen; beim Beschneiden Handschuhe und Augenschutz tragen. Phorbolester sind Tumorpromotoren.

Moderate

  • Blatt
  • Stamm
  • Saft
  • Kontaktweg
  • Eingabe

EXPOSITION Berühren von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft. Fressen von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft.

WIRKUNG Schwere orale und gastrointestinale Verätzungen, Haut- und Augenschäden durch den Saft, und laut ASPCA.

HINWEIS Zu den gefährlicheren gewöhnlichen Zimmerpflanzen; beim Beschneiden Handschuhe und Augenschutz tragen. Phorbolester sind Tumorpromotoren.

Moderate

  • Blatt
  • Stamm
  • Saft
  • Kontaktweg
  • Eingabe

EXPOSITION Berühren von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft. Fressen von Blättern, Stängeln und Pflanzensaft.

WIRKUNG Schwere orale und gastrointestinale Verätzungen, Haut- und Augenschäden durch den Saft, und laut ASPCA.

HINWEIS Zu den gefährlicheren gewöhnlichen Zimmerpflanzen; beim Beschneiden Handschuhe und Augenschutz tragen. Phorbolester sind Tumorpromotoren.

Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

VERBREITUNG

Bleistiftstrauch · Heimisch
  • Heimisch
  • Eingeführt
  • Afrika

Geschichte

Illustrierte historische Szene zu Bleistiftstrauch

Bleistiftstrauch ist in den ariden Regionen Ost- und Südafrikas, von Äthiopien bis Mosambik, heimisch und ist in Indien, auf der Arabischen Halbinsel und anderswo in den Tropen weitgehend eingebürgert. Sie wächst zu einem baumgroßen Strauch mit bleistiftdicken grünen Stämmen heran, die die Funktion der Blätter übernehmen, welche zu winzigen, vergänglichen Schuppen reduziert sind. Ihre auffällige Sorte 'Sticks on Fire' mit Stämmen in Orange-, Gelb- und Rosatönen ist seit den 1990er Jahren eine beliebte Zierpflanze.

Die Pflanze ist berüchtigt gefährlich: Ihr milchiger Latex ist stark ätzend und verursacht starke Hautblasen, chemische Verbrennungen und – am schwerwiegendsten – dauerhafte Blindheit bei Augenkontakt. Seit den 1980er Jahren wird sie von Erdölchemikern als potenzieller Biokraftstoff-Rohstoff untersucht, da der Latex eine natürliche Kohlenwasserstoff-Emulsion ist.

Bleistiftstrauch wird als potenzielle Quelle für Biokraftstoff erforscht – der Nobelpreisträger Melvin Calvin untersuchte sie in den 1980er Jahren und schlug „Erdölplantagen“ in ariden Regionen vor. In Afrika und Indien wird sie seit Jahrhunderten als lebender Zaun genutzt – der giftige Saft schreckt Tiere ab, und die dichten Zweige bilden eine undurchdringliche Barriere. Die traditionelle afrikanische Medizin verwendet verdünnte Zubereitungen für verschiedene Beschwerden, obwohl der rohe Latex gefährlich ätzend ist.

Symbolik & Bedeutung

Was sie symbolisiert

Der Feuerstab gedeiht unter den härtesten ariden Bedingungen, seine bleistiftdünnen grünen Stämme erröten orange und rot, wenn die Nächte kühl werden, und tragen in sich einen milchigen Saft, der der Pflanze ihren Namen gibt. Seine Bedeutung ist Widerstandsfähigkeit, aber Widerstandsfähigkeit mit einer Warnung, denn das gleiche Feuer, das die Stämme färbt, lebt auch in einem ätzenden Latex, der einen respektvollen Umgang erfordert. Bleistiftstrauch ist die Wüstenlehrerin, die uns daran erinnert, dass Schönheit und Gefahr oft denselben Körper teilen.

  • Widerstandsfähigkeit — Gedeiht unter den härtesten ariden Bedingungen und trägt ein verborgenes Feuer in sich.

Woher der Name kommt

Euphorbia benannt nach Euphorbus, dem Leibarzt von König Juba II. von Mauretanien. Tirucalli von einem südindischen Malabar-Namen für die Pflanze.

Verwendung & Wissenswertes

  • Bleistiftkaktus-Stämme bilden eine auffällige grüne Skulptur.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Bleistiftstrauch gießen?

Im Sommer etwa alle 10 Tage gießen, im Winter etwa alle 30 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.

Wie viel Licht braucht Bleistiftstrauch?

Volle Sonne: 6+ Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.

Ist Bleistiftstrauch giftig für Katzen oder Hunde?

Pets Moderate (Dogs Moderate · Cats Moderate) Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Ist Bleistiftstrauch leicht zu pflegen?

Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.

Kann man Bleistiftstrauch drinnen halten?

Ja, mit dem richtigen Licht gedeiht sie auch drinnen gut.

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