Vogelmiere
Stellaria media
Einfach · AnfängerfreundlichÜber Vogelmiere
Die Vogelmiere ist eine kleine europäische Winterannuelle, die in den gesamten USA eingebürgert ist und niedrige, ausläuferartige Matten aus kleinen, ovalen Blättern an zarten Stängeln mit einer charakteristischen einreihigen Behaarung auf einer Seite bildet. Sie produziert winzige, weiße, sternförmige Blüten mit fünf tief eingeschnittenen Kronblättern, die wie 10 Kronblätter erscheinen. Sie befällt Rasen, Gärten und feuchte, gestörte Böden ganzjährig in milden Klimazonen und ist essbar mit einem frischen, an Maisseide erinnernden Geschmack, der von Sammlern geschätzt wird.
- essbar
- schattentolerant
So pflegst du Vogelmiere
Gießen
- Frühlingalle 7 Tage
- Sommeralle 5 Tage
- Herbstalle 10 Tage
- Winteralle 14 Tage
Erde · Nährstoffreich & dränierend
- DeckschichtKompost10%
- HauptmischungBlumenerde + Kompost 3:180%
- DrainageKies10%
Die Kompostschicht jede Saison auffüllen.
DÜNGER
Diese Pflanze braucht kaum Dünger.
Auf einen Blick
- HeimischEuropa
- Höhe0.3–0.5 ft (0.1–0.2 m)
- Breite0.5–1.5 ft (0.2–0.5 m)
- Blütenfarbeweiß
- Laubfarbegrün
- Fruchtfarbebraun
- Bodenreich, lehmig, gut durchlässig
- StandorteGarten
Blütezeit
BLÜTEZYKLUS
Hauptblüte
Jan–Dez
Kleine weiße Sternblumen fast das ganze Jahr über in milden Klimazonen
Giftigkeit
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern.
Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
VERBREITUNG
- Heimisch
- Eingeführt
- Europa
Geschichte

Die Vogelmiere stammt ursprünglich aus Europa und hat sich als kühle Jahreszeit einjährige Pflanze in Gärten, Rasen und auf gestörten Böden auf allen Kontinenten verbreitet. Linné beschrieb sie 1753 als Alsine media, und Villars überführte sie 1789 in die Gattung Stellaria. Sie wird seit der Antike als Wildgemüse gegessen; fossile Belege zeigen, dass sie Teil der neolithischen europäischen Ernährung war.
Mittelalterliche Kräuterkundige, darunter Culpeper, verwendeten frische Umschläge bei Hautentzündungen, Furunkeln und Ekzemen – eine Anwendung, die durch moderne Forschung gestützt wird, die zeigt, dass Saponine in den Blättern Reizungen lindern. Die Blätter und Blüten bleiben in ganz Europa ein traditionelles Frühlingsstärkungsmittel und Salatgrün, das frisch zu Suppen und Sandwiches gegeben wird. Eine Pflanze produziert bis zu 15.000 Samen, die sogar unter Schnee keimen, was sie in kühlen Gärten nahezu unausrottbar macht.
Vögel fressen die Samen eifrig. Heimisch in Europa und Westasien, wurde sie in kolonialer Zeit nach Nordamerika eingeführt und ist heute eines der am weitesten verbreiteten Kühlzeit-Unkräuter. Historisch als Hühnerfutter gesammelt, was den Trivialnamen erklärt. Ein beliebtes Frühlingsstärkungsmittel in europäischen und amerikanischen Sammeltraditionen, reich an Vitamin C und Mineralstoffen.
Symbolik & Bedeutung
Was sie symbolisiert
Die Vogelmiere trägt Bescheidenheit in ihren winzigen, sternförmigen, weißen Blüten, die sich im Rasengras verstecken, wo nur das aufmerksame Auge sie bemerkt. Als Frühlingsstärkungsmittel wird sie seit Jahrhunderten als Wildgemüse gesammelt – mild, zart und voller Frische, die Köche der frühen Saison begehren. Ihre Bedeutung ist die stille Nützlichkeit einer kleinen Pflanze, ein bescheidener Stern, der gleichzeitig essbar und übersehen wird.
- Bescheidenheit — winzige sternförmige Blüten verstecken sich im Rasengras
- Frühlingsstärkungsmittel — traditionelles gesammeltes Frühlingsgrün
Woher der Name kommt
'Stellaria' von lateinisch 'stella' für Stern, wegen der winzigen sternförmigen Blüten; 'media' bedeutet mittelgroß im Vergleich zu verwandten Arten.
Verwendung & Wissenswertes
- Milde junge Blätter als Wildgemüse in Salaten gegessen
- Traditionelles Volksheilmittel, das als Umschlag bei Hautreizungen verwendet wird
Verwandte Pflanzen
Pflanzen mit ähnlicher Pflege
Rote RosskastanieAesculus pavia
Genfer GünselAjuga genevensis
Pyramiden-GünselAjuga pyramidalis
Kriechender GünselAjuga reptans
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Vogelmiere gießen?
Im Sommer etwa alle 5 Tage gießen, im Winter etwa alle 14 Tage. An Hitze, Topfgröße und Drainage anpassen.
Wie viel Licht braucht Vogelmiere?
Halbschatten: 2–4 Std. direkt. Achte auf die Blätter — Verbrennungen oder Vergeilen zeigen, dass das Licht angepasst werden muss.
Ist Vogelmiere giftig für Katzen oder Hunde?
Für diese Pflanze ist keine Giftigkeit bekannt. Trotzdem sollten Haustiere nicht an Pflanzen knabbern. Bildungsinformation, kein medizinischer oder tierärztlicher Rat. Bei Verdacht auf Kontakt Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Ist Vogelmiere leicht zu pflegen?
Ja — sie gilt als einfache, anfängerfreundliche Pflanze.
Wann blüht Vogelmiere?
Sie blüht auf der Nordhalbkugel meist Jan–Dez.
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